Motivposition auf Kleidung, eine Entscheidung mit nachhaltiger Wirkung

Sie haben eine Idee, Sie haben Ihr Motiv, Sie haben Ihr Textil. Aber nun, wo hin damit? Klassisch auf die Brust? Auf den Ärmel? Auf den Rücken?

Wo Sie ihr Logo oder ihren Schriftzug positionieren ist natürlich vor allem Geschmackssache, schließlich soll das Ganze gut aussehen, niemand fühlt sich in den falschen Klamotten wohl. Es gibt allerdings ein paar Überlegungen wo die Positionen Ihrer Stickerei besonders zu Geltung kommen. Hier ein paar Beispiele.

Brust:

Der Klassiker, direkt über dem Herzen. Hier gucken alle wahrscheinlich als erstes hin, wenn sie den Namen oder die Firma ihres Gegenübers erfahren wollen. Überall wo vis-a-vis Kundenkontakt stattfindet ist diese Stick-Position zurecht altbewährt. Never change a running system.

Rücken:

Das Besticken oder Bedrucken vom Rücken kann einige Vorteile bringen, vor allem in Szenarios, in denen Sie Ihren Mitmenschen zwangsweise den Rücken zudrehen müssen. Zum Beispiel auf Konzerten gibt es grundsätzlich mehr Menschen, die ihren Rücken als ihre Brust sehen. Auch auf Messefeiern oder Stehpartys kann es gut vorkommen, dass sie mit dem Rücken zum Raum stehen. Rückenbestickungen machen überall dort am meisten Sinn, wo jemand Sie suchen könnte. Beispielsweise auf einer gut gefüllten Feier. Ein kleiner Nebenvorteil ist, dass Menschen sich Zeit nehmen können Ihre Rückenstickerei zu bewundern, niemand wird Ihnen gegenüberstehen und lange auf Ihre Brust starren, das ist für beide Parteien merkwürdig. Aber auf dem Rücken ist das in Ordnung. Vielleicht haben Sie selbst schon mal auf einem Konzert die Tourdaten von dem T-Shirt der Person vor Ihnen gelesen. Der Rücken ist also eine gute Position, um auch ein wenig detaillierter arbeiten zu können. Nebenbei bietet er zusätzlich ausreichend Platz, um auch ausgefallenere Ideen umzusetzen.

Manschette:

Wenn Sie in einem Beruf tätig sind, bei denen Kunden bzw. Interessierte viel auf Ihre Hände schauen, beispielsweise, wenn sie etwas demonstrieren, kann es durchaus Sinn machen hier ein kleines Logo oder einen Schriftzug zu positionieren. So maximieren sie die Zeit, in der Ihr Kunde mit Ihrer Marke verbringt. 

Hüfte:

Ist Ihnen wahrscheinlich in der Gastronomie schon mal aufgefallen. Zum Beispiel das Restaurant-Logo auf der Bistroschürze. Warum ist ganz logisch. Der Kunde sitzt, somit ist das Logo quasi automatisch auf Augenhöhe. Somit stellen Sie auch hier wieder sicher, dass der Kunde wieder ein bisschen mehr Zeit mit Ihrem Logo verbringt.

Allen Positionen geht also am Ende eine grundliegende Überlegung vorweg: Wie nimmt mich der Kunde wahr? Wie sieht er mich? Wenn Sie also ihre Kleidung designen überlegen Sie, wie und wo sie dem Kunden begegnen und wie Sie die Penetration mit Ihrer Marke maximieren können. Jedes kleine bisschen hilft, um Sie auf lange Sicht erfolgreicher zu machen. Für den Kunden passiert das unterbewusst, es kann aber entscheidende Vorteile in der Zukunft haben: Zum einen ist da die direkte Beeinflussung einer Handlung bzw. Kaufentscheidung. Kunden benötigen einen Service oder ein Produkt und bevor sie sich auf die Recherche begeben überlegen sie, wer ihm dabei helfen könnte. Wenn Sie alles richtig gemacht haben, wandert der erste Impuls direkt zu Ihrem Logo und Ihrem Produkt. Zum anderen kann Ihr Logo in der Zukunft einen „Aha-Effekt“ auslösen, wenn Kunden beispielsweise Ihr Logo in einem anderen Szenario entdecken. „Stimmt, ich brauche ja noch X“.

Sie sehen also auch vermeintlich kleine Entscheidungen im können langfristig Auswirkungen auf Ihren Erfolg haben.

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