Grundlagentipps zum Logodesign

Ihr Logo ist in den meisten Fällen das grafische Kernelement im gesamten Stickvorgang. Jedoch steht für ein Hobbyprojekt oder ein kleines Business vielleicht nicht unbedingt das Budget zu Verfügung, um einen professionellen Grafiker zu beschäftigen. Mit ein paar einfachen Grundregeln können Sie allerdings sicherstellen, dass Ihr Logo nicht nur auf unseren Stickereien, sondern überall zur Geltung kommt.

Entwerfen Sie Ihr Logo zunächst in Schwarz-Weiß.

Die richtige Farbe ist für jede Marke eine Grundsatz-Entscheidung. Sie kann auf Anhieb eine Grundstimmung Ihres Unternehmens transportieren. Nicht umsonst steht das McDonalds Logo seit einiger Zeit auf grünem, statt rotem Grund. Rot wird zwar besser wahrgenommen und wird in der Foodindustry häufig benutzt, aber Grün wirkt deutlich weniger aggressiv und strahlt mehr Ruhe aus. Natürlich ist „grün = gesund“, neben vielen anderen, ebenfalls ein großer Faktor. Warum sollten Sie Ihr Logo also in Schwarz-Weiß entwerfen? Weil Sie so sicherstellen, dass Ihr Logo in jeder Farbe wirken kann und stets gut erkennbar bleibt. Möglicherweise müssen Sie aus technischen Gründen auch mal zu einem schwarzen Logo greifen zum Beispiel, weil eine Fläche keinen Vierfarb-Druck zulässt. So sind sie für alle Eventualitäten vorbereitet.

Halten Sie sich mit Farben zurück.

Wie oben schon beschrieben sind Farben eine ideale Möglichkeit, um Grundwerte Ihrer Marke, bzw. Ihres Vorhabens zu transportieren. Mehr als zwei Farben wirken allerdings schnell unruhig. Überlegen Sie sich ihre Farben gut. Das Telekom Magenta ist ein gutes Beispiel dafür, wie eine Farbe eine Marke prägen kann.

Typo-Logo vs. Icon

Eins der berühmtesten typografischen Logos ist heutzutage wohl der Facebook-Schriftzug mit dem kleinen „f“ als Icon. Den anderen Weg schlägt Instagram ein, hier ist das Icon sicherlich bekannter als der Schriftzug an sich. Wichtig ist trotzdem: Grade in der Welt von Social Media sollte beides voneinander losgelöst funktionieren können. Selbst wenn Sie einen schönen Schriftzug gefunden haben, überlegen Sie, wie sie Elemente daraus in einem Quadrat darstellen können. Sollte das nicht zufriedenstellend möglich sein überlegen Sie, wie sie die Essenz ihrer Marke in einem Icon festhalten können. Wie im Beispiel Instagram das Kamera-Icon. Denken Sie einfach. Weniger ist hier definitiv mehr.

Leserlichkeit

Möglicherweise haben sie eine Schrift gefunden, die ihnen super gut gefällt. Aber sie läuft sehr eng, ist zu filigran oder zu verschnörkelt. Achten Sie darauf, dass man das Logo auch in sehr klein oder auf suboptimalen Untergründen noch gut erkennen und lesen kann. Dazu kommt, dass sich zehr zierliche Logos schlecht drucken und noch schlechter sticken lassen.

Denken Sie an ihre Zielgruppe

Grundsätzlich sollten Sie natürlich bei allen Überlegungen Ihre Zielgruppe im Hinterkopf behalten. Das gilt auch für Ihr Logo. Hierbei geht es vor allem um den Ersteindruck. Denken Sie an Grundformen. Eckige Formen wirken eher aggressiv und „stark“, runde Formen strahlen mehr Ruhe aus und wirken „sanfter“. Am Ende diktiert Ihr Vorhaben die Richtung. Eine Konditorei in der Innenstadt, die junge „coole“ Kunden ansprechen will, wird wahrscheinlich ein ganz anderes Logo brauchen als das Vorstadt-Café in der Bahnhofstraße.

Abschließend ein Tipp zum Logo Sticken

Ihr Logo ist beispielsweise ein weißer Schriftzug auf blauem Grund. Sie haben sich als Mitarbeiter-Shirts weiße Shirts vorgestellt. Achten Sie hier darauf, dass sie Ihr Logo nicht zu groß platzieren, denn der blaue Grund wird komplett mit Faden „gefüllt“. Dadurch kann es vorkommen, dass das Logo sehr steif und „brettig“ wirkt und sich das Shirt so nicht besonders angenehm trägt. Überlegen Sie ob es vielleicht Sinn macht auf ein blaues Shirt zu wechseln und nur den Schriftzug zu sticken. Oder sie invertieren für diesen Sonderfall Ihr Logo und sticken blaue Schrift auf das weiße Hemd.

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